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Katathym Imaginative Psychotherapie (KIP)

Das Katathyme Bilderleben wurde von Hans Carl Leuner entwickelt. In Österreich wird dieses Verfahren Katathym Imaginative Psychotherapie (KIP) genannt.

Das Katathyme oder gefühlsmäßige Bilderleben geht davon aus, dass Phantasien und Vorstellungen, unbewusste Konflikte und Gefühle widerspiegeln. Das ist bei Tagträumen ebenso, wie bei Nachtträumen.

Die KIP bedient sich einer leichten Trance, eines reduzierten Bewusstheitsgrades, um Zugang zu den Bildern zu bekommen. Dies gründet auf der Annahme, dass wir in einem angespannten, wachen Zustand auf bestimmte, in unserem Gedächtnis gespeicherte Inhalte nicht oder nur erschwert zurückgreifen können.

Der wache, bewusste Zustand schützt uns davor, von der Vielzahl der Informationen erdrückt, verwirrt und damit handlungsunfähig zu werden. In unseren Traumphasen oder in Trancezuständen fallen diese Grenzen und die Bilder können sich selbständig entwickeln.

Jene Szenen, die wir unseren alltäglichen Handlungen vorausgehen lassen, Vorstellungen, wie etwas sein wird oder sein könnte, sind im Vergleich zu den oben genannten blass und leicht störbar. Jene Bilder, die wir im Zustand reduzierter Bewusstheit produzieren, sind plastischer, farbiger, intensiver, oft von starken Gefühlen begleitet und weniger steuerbar.
Die Sitzung beginnt mit einer Eingewöhnungs- bzw. Entspannungsphase. Dann gibt die Therapeutin ein Bild vor (Haus, Berg, Wiese u.a.) und der Klient, bzw. die Klientin füllt das Bild nach seinen, bzw. ihren eigenen Vorstellungen. Auch freies Bildern ohne Vorgabe ist möglich.

In Zusammenarbeit mit der Therapeutin wird versucht, bewusst Tagträume hervorzurufen, die unter einem bestimmten Thema stehen. Der Klient oder die Klientin beschreibt, was er oder sie sieht, fühlt, erlebt. Unter der Begleitung der Therapeutin und mit Hilfe ihrer Anregungen, bewegt sich der Klient oder die Klientin quasi in den eigenen Bildern und kann diese dadurch auch verändern.

Eine Deutung der Bilder ist nicht notwendig, da die Veränderung von selbst erfolgt (Operation am Symbol). Assoziationen der Klienten können aber auch Einsicht in die symbolische Bedeutung der Bilder bringen.

Dr. Jutta Fürst
Hall i.T., Schumacherweg6/I
E-Mail: jutta.fuerst@uibk.ac.at
Tel: 0043(0)650 567 6699
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